Politische Verantwortung wahrnehmen

1. Altes Testament
2.Samuel Kapitel 23
Verse 1 – 5
Die letzten Worte Davids lauteten: «Dies sagt David, der Sohn Isais, der Mann, den der Gott Jakobs mit großer Ehre bedacht und zum König erwählt hat, der Mann, der für das Volk Israel die schönsten Lieder schrieb. Der Geist des Herrn hat durch mich geredet und mir seine Worte in den Mund gelegt.
Der Gott Israels, der schützende Fels meines Volkes, hat zu mir gesprochen: Ein König, der gerecht regiert und Gott mit Ehrfurcht begegnet, gleicht der Morgensonne, die nach einem Regenschauer am wolkenlosen Himmel steht: Unter ihren warmen Strahlen sprießen die Pflanzen aus der Erde hervor.
So sieht Gott mich und mein Königshaus an: Er hat einen Bund mit mir geschlossen, den er niemals brechen wird, seine Zusage gilt für alle Zeiten. Ihm allein verdanke ich Wohlergehen und Erfolg.
2. Altes Testament
Nehemia, Kapitel 1
Dies ist der Bericht Nehemias, des Sohnes Hachaljas: Im 20. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes von Persien, im Monat Kislew, hielt ich mich in der königlichen Residenz Susa auf.
Da besuchte mich Hanani, einer meiner Brüder, und mit ihm noch andere Männer aus Judäa. Ich fragte sie: «Wie geht es den Juden, die aus der Verbannung heimgekehrt sind, und wie steht es um Jerusalem?»
Sie berichteten: «Die Zurückgekehrten leiden bittere Not. Man beschimpft sie. Von der Stadtmauer Jerusalems sind nur noch Trümmer übrig, die Tore liegen in Schutt und Asche.»
Als ich das hörte, setzte ich mich hin und weinte. Ich trauerte tagelang, fastete und betete:
«Ach Herr, du Gott des Himmels, du mächtiger und ehrfurchtgebietender Gott! Du hältst deinen Bund mit uns und erweist Gnade denen, die dich lieben und nach deinen Geboten leben.
Verschließe deine Augen und Ohren nicht, wenn ich zu dir flehe! Tag und Nacht bete ich zu dir für das Leben der Israeliten. Du bist unser Herr. Ich bekenne dir, daß wir gegen dich gesündigt haben, auch ich und meine Verwandten.
Wir alle haben schwere Schuld auf uns geladen. Wir hielten uns nicht an die Gebote und Weisungen, die dein Diener Mose von dir bekommen hat.
Aber denke doch daran, was du zu Mose gesagt hast: 'Wenn ihr mich verlaßt, werde ich euch unter die fremden Völker zerstreuen, wenn ihr aber wieder zu mir umkehrt und meine Gebote befolgt, dann lasse ich euch in euer Land zurückkehren, auch wenn ich euch bis ans Ende der Erde vertrieben habe. Ich bringe euch an den Ort, wo ich für immer wohnen will.'
Ach, Herr, sie gehören ja trotz allem zu dir; sie sind dein Volk, das du durch deine Macht und Stärke befreit hast.
Bitte erhöre doch mein Gebet und das Gebet aller, die dir dienen und dich ehren wollen. Und wenn ich beim König vorspreche, dann hilf mir und laß mich bei ihm Gnade finden!» Denn ich war der Mundschenk des Königs.
Nehemia Kapitel 5, Verse 1 – 13
Nach einiger Zeit kamen jüdische Männer und Frauen zu mir und beschwerten sich über Leute aus ihrem eigenen Volk.
Die einen klagten: «Wir haben viele Söhne und Töchter und brauchen mehr Getreide, sonst können wir nicht überleben.»
Andere sagten: «Wir mußten unsere Felder, Weinberge und Häuser verpfänden, um während der Hungersnot Brot kaufen zu können.»
Und wieder andere beklagten sich: «Wir mußten uns Geld leihen, um dem König die Steuern auf unsere Felder und Weinberge bezahlen zu können.
Wir gehören doch zum selben Volk wie die anderen Juden! Unsere Kinder sind nicht weniger wert als ihre. Und doch müssen wir ihnen unsere Söhne und Töchter als Sklaven verkaufen; einige unserer Töchter sind schon in ihrer Gewalt. Wir sind machtlos, denn unsere Felder und Weinberge gehören ja ihnen.»
Als ich ihre Klagen hörte und von dem Unrecht erfuhr, wurde ich sehr zornig.
Ich dachte über alles gründlich nach, dann stellte ich die führenden Männer zur Rede: «Eure eigenen Landsleute beutet ihr skrupellos aus!» Ich berief eine Volksversammlung ein und redete ihnen ins Gewissen: «Menschen aus unserem Volk sind von fremden Völkern zu Sklaven gemacht worden. Wir haben von ihnen so viele wie möglich freigekauft. Und jetzt habt ihr eure eigenen Landsleute zu Sklaven gemacht! Sollen wir sie nun etwa von euch zurückkaufen?» Darauf wußten sie keine Antwort und schwiegen.
Ich fuhr fort: «Ihr begeht ein großes Unrecht! Warum gehorcht ihr Gott nicht und tut, was recht ist? Ihr macht uns zum Gespött unserer Feinde!
Auch ich, meine Verwandten und meine Mitarbeiter haben anderen Geld und Getreide geliehen. Doch wir wollen nichts mehr zurückfordern.
Gebt auch ihr euren Schuldnern noch heute die gepfändeten Felder und Weinberge, die Ölberge und Häuser zurück. Erlaßt ihnen alles, was ihr ihnen an Geld und Getreide, an Wein und Öl geliehen habt!»
Sie antworteten: «Gut, wir wollen tun, was du sagst. Wir geben alles zurück und fordern nichts mehr.» Da rief ich die Priester zu mir und ließ die Gläubiger vor ihnen schwören, ihr Versprechen zu halten.
Dann schüttelte ich alles aus, was ich in meinem Gewand trug, und sagte: «Genau so soll Gott jeden, der seinen Eid bricht, aus seiner Sippe und aus seinem Besitz hinauswerfen!» Alle Versammelten riefen: «Ja, so soll es geschehen!» Sie lobten den Herrn und erfüllten ihr Versprechen.
3. Altes Testament
Sprüche Kapitel 11, Vers 11
Eine Stadt blüht auf durch ehrliche Menschen; aber die Worte der Gottlosen bringen ihr Unglück.
4. Altes Testament
Sprüche Kapitel 29,
Verse 2 – 4, 7 – 8 , 12 u. 14
Wenn Menschen, die Gott gehorchen, die Herrschaft ausüben, freut sich ein Volk. Wenn aber ein gottloser Herrscher regiert, kann es nur noch stöhnen.
Wenn ein König das Recht beachtet, lebt sein Volk in Glück und Sicherheit; doch wenn er immer neue Steuern aus ihnen herauspreßt, richtet er das Land zugrunde.
Wer Gott liebt, verhilft den Armen zu ihrem Recht; doch der Gottlose empfindet für sie kein Mitgefühl.
Spötter bringen die ganze Stadt in Aufruhr, weise Menschen jedoch wenden den Zorn ab.
Wenn ein Herrscher auf die Worte von Lügnern hört, werden alle seine Untergebenen zu Betrügern!
Wenn ein König die Armen gerecht behandelt, dann steht seine Regierung fest und sicher.
5. Altes Testament
Jesaja Kapitel 3, Verse 1 – 5
und 14 – 15
Der allmächtige Herr und Gott nimmt den Bewohnern von Juda und Jerusalem alles weg, worauf sie sich heute verlassen: jeden Vorrat an Brot und Wasser, alle tapferen Helden, Soldaten, Richter und Propheten, Wahrsager und Ältesten, alle Offiziere, angesehenen Leute, Rechtsgelehrten, geschickten Handwerker und klugen Beschwörer.
Dafür gibt er ihnen unreife Kinder als Herrscher, die mit Willkür regieren.
Schreckliche Zustände werden herrschen: Einer unterdrückt den anderen; die Jungen lehnen sich gegen die Alten auf, die Ehrlosen gegen die geachteten Leute.
Die Ältesten und die führenden Männer seines Volkes werden vorgeladen. «Ihr habt meinen Weinberg Israel geplündert», klagt der Herr sie an. «Ihr nehmt den Armen ihren letzten Besitz und füllt damit eure eigenen Häuser.
Wer gibt euch das Recht, mein Volk zu unterdrücken und die Hilflosen auszubeuten?» fragt der Herr, der allmächtige Gott.
6. Altes Testament
Jesaja 33, Verse 15 u. 16
Wer gerecht ist und die Wahrheit sagt; wer Ausbeutung und Erpressung verabscheut; wer Bestechungsgelder ablehnt; wer sich nicht in Mordpläne einweihen und verstricken läßt; wer nicht zuschaut, wo Böses geschieht.
Wer richtig handelt, der wird ruhig und sicher leben wie auf einer hohen Burg, die von schützenden Mauern umgeben ist. Er hat immer genug zu essen, und auch an Wasser fehlt es ihm nie.
7. Altes Testament
Jeremia Kapitel 29,
Verse 4 – 14a
Jeremia schrieb: «So spricht der Herr, der allmächtige Gott Israels, zu allen Verbannten, die er von Jerusalem nach Babylonien wegführen ließ:
'Baut euch Häuser und wohnt darin! Legt Gärten an und ernährt euch von ihren Früchten!
Heiratet und zeugt Kinder! Wählt für eure Söhne Frauen aus, und laßt eure Töchter heiraten, damit auch sie Kinder zur Welt bringen. Euer Volk soll wachsen und nicht kleiner werden.
Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen ließ, und betet für sie. Wenn es ihr gutgeht, wird es auch euch gutgehen.
Ich, der Herr, der allmächtige Gott Israels, warne euch: Laßt euch nicht von euren Propheten und Wahrsagern in die Irre führen! Wenn sie euch ihre Träume verkünden, dann hört nicht darauf!
Sie erzählen euch Lügen und berufen sich dabei auch noch auf mich. Ich, der Herr, habe sie nicht gesandt.
Denn ich sage euch: Die Babylonier werden siebzig Jahre herrschen, und wenn diese Zeit um ist, werde ich Erbarmen mit euch haben. Dann lasse ich meine Verheißung in Erfüllung gehen und bringe euch wieder in euer Land zurück.
Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.
Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören.
Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich euch. Ich werde eurer Gefangenschaft ein Ende machen.
8. Altes Testament
Daniel Kapitel 5 Vers 23
In deinem Hochmut hast du den Herrn des Himmels mißachtet und dir die heiligen Gefäße holen lassen, die aus seinem Tempel stammen. Dann hast du mit den führenden Männern, mit deinen Frauen und Nebenfrauen Wein daraus getrunken und Loblieder auf deine Götter angestimmt. Dabei können diese Götzen weder sehen noch hören; sie begreifen nichts, weil sie aus Silber und Gold, aus Bronze und Eisen, aus Holz und Stein gemacht sind. Aber den Gott, der dein ganzes Leben in seiner Hand hat und deine Schritte lenkt - ihn willst du nicht ehren!
9. Altes Testament
Amos Kapitel 5, Vers 4,
Verse 6 – 7 und Verse 11 – 15
Ich, der Herr, fordere euch Israeliten auf: Kommt endlich zu mir zurück, dann bleibt ihr am Leben!
Ja, kehrt zum Herrn zurück, dann werdet ihr leben! Sonst bekommt ihr Nachkommen Josefs seinen Zorn zu spüren. Er wütet wie ein loderndes Feuer, das sich immer weiter ausbreitet, und wenn es Bethel erreicht hat, kann niemand es dort löschen. Ihr treibt mit der Gerechtigkeit Schindluder, ihr tretet das Recht mit Füßen!
Von den Ärmsten nehmt ihr Pachtgeld und verlangt auch noch Getreideabgaben. Darum werdet ihr nicht mehr in euren prachtvollen Häusern aus behauenen Steinen wohnen, und den Wein aus euren schönen Weingärten werdet ihr nicht trinken.
Ja, ich weiß, wie viele Verbrechen ihr begangen habt und wie groß eure Schuld ist. Ehrliche Menschen bringt ihr in Bedrängnis, ihr nehmt Bestechungsgelder an und laßt die Armen vor Gericht nicht zu ihrem Recht kommen.
Wer klug ist, der schweigt in dieser schlimmen Zeit.»
Setzt euch für das Gute ein, allem Bösen aber kehrt den Rücken! Dann bleibt ihr am Leben, und der Herr, der allmächtige Gott, steht euch bei, so wie ihr es ja immer behauptet.
Ja, haßt das Böse, liebt das Gute! Verhelft vor Gericht jedem zu seinem Recht! Vielleicht erbarmt sich der Herr, der allmächtige Gott, doch noch über euch Nachkommen Josefs, und ihr werdet überleben.
10. Neues Testament
Matthäus Kapitel 22,
Verse 15 – 22
Nun begannen die Pharisäer zu beraten, wie sie Jesus mit seinen eigenen Worten in eine Falle locken könnten.
Sie schickten ein paar von ihren Leuten und einige Anhänger des Königs Herodes zu ihm. Die fragten ihn: «Meister, wir wissen, daß es dir allein um die Wahrheit geht. Du sagst uns frei heraus, wie wir nach Gottes Willen leben sollen. Du fragst auch nicht danach, ob die Wahrheit den Leuten gefällt oder nicht.
Deshalb sage uns: Ist es eigentlich Gottes Wille, daß wir dem römischen Kaiser Steuern zahlen, oder nicht?»
Jesus erkannte ihre Hinterhältigkeit. «Ihr Heuchler!» rief er. «Warum wollt ihr mir eine Falle stellen?
Gebt mir ein Geldstück!» Sie gaben ihm eine römische Münze.
«Wessen Bild und Name ist hier eingeprägt?» fragte er.
«Das Bild und der Name des Kaisers», antworteten sie. «Dann gebt dem Kaiser, was ihm zusteht, und gebt Gott, was ihm gehört!»
Diese Antwort verblüffte sie. Und sie ließen Jesus in Ruhe und gingen weg.
11. Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 5,
Verse 17 – 32
Der Hohepriester aber und seine Freunde aus der Partei der Sadduzäer waren neidisch auf die ständig wachsende Gemeinde Christi und beschlossen deshalb, nicht länger tatenlos zuzusehen.
Kurzerhand ließen sie die Apostel festnehmen und ins Gefängnis werfen.
Aber in der Nacht öffnete ein Engel des Herrn die Gefängnistüren und führte die Apostel hinaus.
«Geht in den Tempel», sagte er, «und verkündet dort allen die Botschaft vom neuen Leben durch Jesus!»
Also gingen die Apostel frühmorgens in den Tempel und predigten dort in aller Öffentlichkeit. Zur selben Zeit berief der Hohepriester mit seinen Gesinnungsgenossen den jüdischen Gerichtshof, die Führer des Volkes, zu einer Sitzung ein. Dann ließen sie die Apostel zum Verhör holen.
Aber die waren nicht mehr im Gefängnis. So gingen die Beauftragten des Hohenpriesters zurück und meldeten:
«Die Gefangenen sind fort. Die Türen des Gefängnisses waren sorgfältig verschlossen und ordnungsgemäß bewacht. Aber als wir die Türen öffneten, war niemand in der Zelle.»
Der Befehlshaber der Tempelpolizei und der Hohepriester waren ratlos. Wie sollte das alles noch enden?
In diesem Augenblick stürzte jemand mit der Nachricht herein: «Die Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, sind schon wieder im Tempel und reden von Jesus!»
Sofort zog der Befehlshaber der Tempelpolizei mit seinen Männern zum Tempel und holte die Apostel. Allerdings wendeten sie keine Gewalt an, weil sie sonst fürchten mußten, vom Volk gesteinigt zu werden.
Die Apostel wurden in den Gerichtssaal gebracht, wo der Hohepriester sie verhörte.
«Haben wir euch nicht streng verboten, jemals wieder von diesem Jesus zu reden?» begann er. «Und doch spricht inzwischen ganz Jerusalem davon. Ihr wollt uns sogar für den Tod dieses Menschen verantwortlich machen!»
Petrus und die anderen Apostel erwiderten: «Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!
Der Gott unserer Väter hat Jesus, den ihr ans Kreuz geschlagen und getötet habt, von den Toten auferweckt.
Gott hat ihn durch seine Macht zum Herrscher und Retter erhoben, damit sich das Volk Israel von Grund auf ändern kann und ihm seine Sünden vergeben werden.
Das werden wir immer bezeugen und auch der Heilige Geist, den Gott allen gibt, die ihm gehorchen.»
12. Neues Testament
Römerbrief Kapitel 13
Verse 1 – 7
Jeder soll sich den bestehenden staatlichen Gewalten unterordnen. Denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt. Jede staatliche Autorität ist von Gott eingesetzt.
Wer sich also den Behörden widersetzt, handelt gegen die von Gott eingesetzte Ordnung und wird dafür von ihm bestraft werden.
Wer gut und richtig handelt, braucht die Autorität des Staates ohnehin nicht zu fürchten; das muß nur, wer gegen das Recht verstößt. Wollt ihr also ohne Angst vor Bestrafung leben, dann haltet euch an die Gesetze. Euer gutes Verhalten wird Anerkennung finden. Die öffentliche Gewalt steht im Dienst Gottes zum Nutzen jedes einzelnen. Wer aber Unrecht tut, muß sie fürchten, denn Gott hat ihr nicht ohne Grund die Macht übertragen, Strafen zu verhängen. Sie handelt im Auftrag Gottes, wenn sie Gesetzesbrecher verfolgt und bestraft.
Es sind also zwei Gründe, weshalb sich Christen den staatlichen Organen unterordnen müssen: zum einen ist es der drohende Zorn Gottes, zum anderen aber auch unser Gewissen, das uns sonst vor Gott anklagen würde.
Und weil die Beamten als Beauftragte des Staates ihren Dienst im Auftrag Gottes ausüben, zahlt ihr ja auch Steuern.
Gebt also jedem, was ihr ihm schuldig seid. Zahlt die Steuern, die man von euch verlangt, ebenso den Zoll. Unterstellt euch der Autorität des Staates, und erweist denen, die Anspruch darauf haben, den notwendigen Respekt.
13. Neues Testament
1.Timotheusbrief Kapitel 2,
Verse 1 – 4
Sorge vor allem und zuerst dafür, daß die Gemeinde nicht aufhört zu beten. Betet für alle Menschen auf dieser Welt und dankt Gott.
Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber.
So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter.
Denn er will, daß alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.
14. Neues Testament
1.Petrusbrief Kapitel 2,
Verse 13 – 17
Denkt daran: Es entspricht dem Willen des Herrn, wenn ihr euch den staatlichen Ordnungen und Gesetzen fügt. Gehorsam schuldet ihr nicht nur der Regierung eures Landes, sondern auch seinen Beamten. Denn sie haben den Auftrag, die Gesetzesbrecher zu bestrafen und die guten Bürger zu loben.
Gott will, daß ihr durch euer vorbildliches Verhalten alle überzeugt, die aus Unwissenheit oder Dummheit euch verleumden.
Das könnt ihr tun, weil ihr durch Christus freie Menschen geworden seid. Keiner von euch darf aber diese Freiheit mißbrauchen, um damit sein schlechtes Verhalten zu entschuldigen. Denn ihr seid frei geworden, damit ihr immer und überall Gott dient.
Begegnet allen Menschen mit Achtung, und liebt eure Brüder! Fürchtet Gott, und bringt der Regierung den schuldigen Respekt entgeg

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