Was Paare zusammenhält

1. Altes Testament
1. Buch Mose Kapitel 2
Verse 18 – 24
Gott, der Herr, dachte sich: «Es ist nicht gut, daß der Mensch allein lebt. Er soll eine Gefährtin bekommen, die zu ihm paßt!»
Er formte aus dem Erdboden die Landtiere und die Vögel und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde. Genauso sollten sie dann heißen.
Der Mensch betrachtete die Tiere und benannte sie. Für sich selbst aber fand er niemanden, mit dem er leben konnte und der zu ihm paßte.
Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf über ihn kommen, entnahm ihm eine Rippe und verschloß die Stelle wieder mit Fleisch.
Aus der Rippe formte er eine Frau und brachte sie zu dem Menschen.
Da rief dieser: «Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht - wir gehören zusammen!»
Darum verläßt ein Mann seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, daß die beiden eins sind mit Leib und Seele.
2. Altes Testament
Sprüche Kapitel 5,
Verse 1 – 23
Mein Sohn, sei aufmerksam und hör auf meine Lehre, denn ich weiß, wovon ich rede!
Dann lernst du, überlegt zu handeln, und an deinen Worten erkennt man, wie vernünftig du bist.
Die Frau eines anderen Mannes kann sehr verführerisch sein, wenn sie dich mit schönen Worten betört.
Aber das Ende wird schmerzhaft sein und der Nachgeschmack bitter.
Sie bringt dich an den Rand des Abgrunds und reißt dich mit in den Tod.
Sie umgarnt dich, damit du nicht merkst, wie du in dein Verderben läufst.
Ihr jungen Männer, hört auf mich, und vergeßt nie, was ich jedem von euch sage:
Geh einer solchen Frau aus dem Weg, laß dich nicht einmal in der Nähe ihres Hauses blicken!
Sonst verlierst du dein Ansehen, und in der Blüte deines Lebens richten grausame Menschen dich völlig zugrunde!
Fremde werden deinen Besitz an sich reißen; der Lohn deiner Arbeit gehört dann einem anderen.
Schließlich bist du völlig abgemagert, du siechst dahin und stöhnst mit letzter Kraft:
«Hätte ich doch die Ratschläge ernst genommen! Warum habe ich mich nur gegen die Ermahnung gewehrt?
Warum habe ich meinen Lehrern keine Aufmerksamkeit geschenkt und nicht auf sie gehört?
Fast hätte ich mich vor aller Augen ins Unglück gestürzt!»
Freu dich doch an deiner eigenen Frau! Ihre Liebe ist wie eine Quelle, aus der immer wieder frisches Wasser sprudelt.
Willst du sie verlieren, weil du dich mit anderen einläßt?
Dir allein soll ihre Liebe gehören, mit keinem anderen sollst du sie teilen!
Erfreue dich an deiner Frau, die du als junger Mann geheiratet hast.
Bewundere ihre Schönheit und Anmut! Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!
Mein Sohn, willst du dich wirklich mit einer anderen vergnügen und mit einer fremden Frau schlafen?
Der Herr sieht genau, was du tust; nichts bleibt ihm verborgen.
Wer Gottes Gebote mißachtet, dreht sich selbst einen Strick und ist gefangen in seiner Schuld.
Wer sich nicht beherrschen kann, schaufelt sich sein eigenes Grab.
3. Neues Testament
Markusevangelium, Kapitel 10,
Verse 1 – 9
Dann zog Jesus von Kapernaum nach Judäa und in die Gegend östlich des Jordan. Wie überall strömten auch hier die Menschen zusammen, und wie immer sprach er zu ihnen vom Reich Gottes.
Da kamen einige Pharisäer zu ihm. Sie wollten ihm auch diesmal eine Falle stellen, als sie ihn fragten: «Wie stehst du zur Ehescheidung? Darf sich ein Mann von seiner Frau scheiden lassen?»
Jesus fragte zurück: «Was hat Mose denn im Gesetz vorgeschrieben?»
«Mose», antworteten sie, «hat gesagt: 'Wenn sich der Mann von seiner Frau trennt, soll er ihr eine Scheidungsurkunde geben.'»
Jesus entgegnete: «Das war nur ein Zugeständnis an euer böses und
hartes Herz. Aber Gott hat die Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen. Nach seinem Willen sollen sie ein Leben lang zusammengehören.
Deshalb wird ein Mann seine Eltern verlassen, um sich für immer mit seiner Frau zu verbinden.
Die beiden werden eins sein und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen.
Was Gott zusammengefügt hat, darf der Mensch nicht scheiden.»
4. Neues Testament
1. Korinterbrief Kapitel 13,
Verse 4 – 7
Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand.
5. Neues Testament
Epheserbrief Kapitel 4,
Vers 31 – Kapitel 5, Vers 2
Mit Bitterkeit, Jähzorn, Wut, gehässigem Gerede oder anderen Gemeinheiten sollt ihr nichts mehr zu tun haben.
Seid vielmehr freundlich und barmherzig, immer bereit, einander zu vergeben, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat. Weil ihr Gottes geliebte Kinder seid, sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen.
Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen.
6. Neues Testament
Epheserbrief Kapitel 5,
Verse 21 – 29
Ordnet euch einander unter; so ehrt ihr Christus.
So wie ihr Frauen Christus gehorcht, sollt ihr euch euern Männern unterordnen. Denn wie Christus als Haupt für seine Gemeinde verantwortlich ist, die er erlöst hat, so ist auch der Mann für seine Frau verantwortlich. .....
Ihr Männer, liebt eure Frauen so, wie Christus seine Gemeinde liebt, für die er sein Leben gab, damit sie ihm ganz gehört. Durch sein Wort hat er sie von aller Schuld gereinigt.
Wie eine Braut soll seine Gemeinde sein: schön und makellos, ohne jeden Fehler, weil sie allein Christus gehören soll.
Darum müssen auch die Männer ihre Frauen lieben wie sich selbst, weil sie als Ehepartner untrennbar zusammengehören. Wer nun seine Frau liebt, der hat sich selbst angenommen.
Niemand haßt doch seinen eigenen Leib. Vielmehr hegt und pflegt er ihn. So sorgt auch Christus für seine Gemeinde.
7. Neues Testament
1. Thessalonicherbrief Kapitel
4, Verse 1 – 8
Um eins möchte ich euch noch bitten, liebe Brüder. Wir haben euch bereits gesagt, wie ihr leben sollt, damit Gott Freude an euch hat. Wir wissen auch, daß ihr unseren Anweisungen folgt. Doch nun bitten wir euch eindringlich im Namen unseres Herrn Jesus, daß ihr euch mit dem Erreichten nicht zufriedengebt.
Ihr kennt ja die Gebote, die wir euch in seinem Auftrag gegeben haben.
Gott will, daß ihr ganz und gar ihm gehört. Deshalb soll sich niemand mit Dirnen abgeben oder auf andere Weise unzüchtig leben.
Jeder soll mit seiner Ehefrau zusammenleben und rücksichtsvoll mit ihr umgehen.
Ungezügelte Leidenschaft ist ein Kennzeichen der Menschen, die Gott nicht kennen.
Keiner von euch darf eine Ehe zerstören oder seinen Bruder durch Ehebruch betrügen. Denn wir haben es euch bereits mit allem Nachdruck gesagt: Wer so etwas tut, wird in Gott einen unbestechlichen Richter finden.
Gott hat uns nicht zu einem zuchtlosen Leben berufen, sondern zu einem Leben, das ihn ehrt.
Wer sich darüber hinwegsetzt, der verachtet nicht Menschen; er verachtet Gott, dessen Heiliger Geist in euch wohnt.
8. Neues Testament
Hebräerbrief, Kapitel 13,
Vers 4
Achtet die Ehe, und haltet euch als Ehepartner die Treue. Gott wird jeden verurteilen, der unsittlich lebt und die Ehe b

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