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Deutliche Worte zum Okkultismus

1. Altes Testament

5.Buch Mose Kapitel 18

Verse 9 – 15

Wenn ihr jetzt in das Land kommt, das der Herr, euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche! Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben.

Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen.

Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider. Gerade wegen dieser abscheulichen Bräuche vertreibt er die anderen Völker und gibt euch ihr Land.

Ihr aber gehört zum Herrn, eurem Gott. Darum haltet ihm die Treue! Die Völker, die ihr vertreibt, hören auf Magier und Wahrsager. Doch euch hat der Herr, euer Gott, dies verboten.

Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören!

 

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2. Altes Testament

2.Könige Kapitel 17

Verse 13 – 18

Immer und immer wieder hatte der Herr Propheten und Seher nach Israel und Juda gesandt, um sein Volk zu warnen: «Kehrt um von euren falschen Wegen! Befolgt meine Gebote und Weisungen! Lebt nach dem Gesetz, das ich euren Vorfahren gegeben habe! Meine Knechte, die Propheten, haben es euch immer wieder gesagt.»

Aber sie wollten nicht hören. Wie ihre Vorfahren, die sich vom Herrn abgewandt hatten, hielten auch sie stur an ihren Götzen fest.

Sie schlugen Gottes Gebote und Warnungen in den Wind und verachteten den Bund, den er mit ihren Vorfahren geschlossen hatte. Sie betrogen sich selbst und liefen toten Götzen nach; sie wollten sein wie ihre Nachbarvölker, obwohl der Herr es ihnen verboten hatte.

Die Gebote des Herrn, ihres Gottes, beachteten sie nicht mehr. Sie gossen sich zwei Stierfiguren und stellten eine Statue der Göttin Aschera auf, sie beteten die Sterne an und verehrten den Gott Baal.

Ihre Söhne und Töchter verbrannten sie als Opfer für ihre Götzen, sie trieben Wahrsagerei und Zauberei. Mit Leib und Leben verschrieben sie sich allem, was der Herr verabscheute, und reizten ihn dadurch bis aufs äußerste.

Da wurde der Herr sehr zornig über Israel. Er wandte sich von ihnen ab und trieb sie fort. Nur der Stamm Juda blieb im Land zurück.

 

3. Altes Testament

1.Buch Samuel Kapitel 28

Verse 5 – 25

Als Saul das riesige Heer der Philister sah, packte ihn die Angst.

Er fragte den Herrn um Rat, erhielt aber keine Antwort, weder durch Träume noch durch das Los, noch durch einen Propheten.

In seiner Verzweiflung befahl Saul seinen Dienern: «Geht los, und sucht eine Totenbeschwörerin! Ich will zu ihr gehen und sie um Rat fragen.» Die Diener antworteten: «In En-Dor ist eine Frau, die Tote beschwören kann.»

Saul verhüllte sein Gesicht, zog andere Kleider an und machte sich mit zwei Männern auf den Weg nach En-Dor. Es war Nacht, als er bei der Frau ankam. «Ich möchte, daß du mir durch den Geist eines Verstorbenen die Zukunft voraussagst», begann Saul. «Ich will mit einem ganz bestimmten Menschen reden. Bitte beschwör seinen Geist, damit er aus dem Totenreich heraufkommt!»

Doch die Frau entgegnete: «Du weißt doch, daß König Saul das verboten hat. Hast du vergessen, mit welcher Härte er alle Totenbeschwörer und Wahrsager aus Israel vertrieben hat? Warum stellst du mir diese Falle? Willst du mich töten?»

Da legte Saul einen Eid ab: «Ich schwöre dir beim Herrn, daß du dafür nicht bestraft wirst!»

«Wen soll ich dir heraufholen?» wollte die Frau wissen. «Ruf Samuel herauf!» antwortete Saul.

Als die Totenbeschwörerin Samuel kommen sah, schrie sie laut auf und fuhr Saul an: «Warum hast du mich hereingelegt? Du selbst bist Saul!»

Saul beruhigte sie: «Du brauchst deswegen keine Angst zu haben. Sag, was siehst du?» «Ich sehe einen Geist aus der Erde heraufsteigen», antwortete sie.

«Wie sieht er aus?» fragte Saul. «Es ist ein alter Mann. Er ist in einen Prophetenmantel gehüllt.» Da wußte Saul, daß es Samuel war. Voller Ehrfurcht verbeugte er sich, bis sein Gesicht die Erde berührte, und warf sich dann zu Boden.

«Warum störst du meine Ruhe und läßt mich wieder heraufkommen?» fragte Samuel ihn. Saul antwortete: «Weil ich keinen Ausweg mehr sehe. Die Philister führen Krieg gegen mich, und Gott hat mich verlassen. Er gibt mir keine Antwort mehr, weder durch Propheten noch durch Träume. Darum habe ich dich rufen lassen, damit du mir weiterhilfst und mir sagst, was ich tun soll.»

Samuel entgegnete: «Warum fragst du mich, wenn du doch genau weißt, daß der Herr sich von dir abgewandt hat und dein Feind geworden ist?

Er führt ja nur aus, was er dir längst durch mich ausrichten ließ: Er nimmt dir die Herrschaft und gibt sie David.

Der Herr bestraft dich, weil du ihm damals nicht gehorcht hast, als er dir befahl, sein Urteil an den Amalekitern zu vollstrecken.

Aber das ist noch nicht alles: Der Herr wird dich und mit dir ganz Israel in die Gewalt der Philister geben. Morgen schon werden du und deine Söhne bei mir im Totenreich sein. Außerdem wird der Herr dein ganzes Heer den Philistern ausliefern.»

Als Saul das hörte, fuhr ihm der Schreck in die Glieder, und er brach zusammen. Er war ohnehin schon geschwächt, weil er den ganzen Tag und die ganze Nacht nichts gegessen hatte.

Als die Totenbeschwörerin sah, wie bestürzt Saul war, trat sie zu ihm und sagte: «Mein König, ich habe vorhin auf dich gehört. Ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt und getan, was du von mir verlangt hast.

Nun laß dir auch von mir etwas sagen: Ich will dir schnell etwas zu essen machen. Du mußt dich jetzt stärken für den Rückweg.»

Doch Saul wehrte ab: «Ich kann jetzt nichts essen!» Aber seine Diener und die Frau bedrängten ihn so sehr, daß er schließlich nachgab und sich aufs Bett setzte.

Die Frau hatte im Stall ein gemästetes Kalb. Das schlachtete sie in aller Eile. Dann nahm sie etwas Mehl, knetete einen Teig und backte schnell einige Brotfladen.

Das alles reichte sie dem König und seinen Begleitern. Sie aßen und machten sich noch in derselben Nacht auf den Rückweg.

 

4. Altes Testament

Jeremia Kapitel 8,

Verse 18 – 20

Ich und meine Kinder, die der Herr mir gegeben hat, wir sind lebende Botschaften. Durch uns spricht der Herr, der allmächtige Gott, der auf dem Berg Zion wohnt, zu seinem Volk.

Doch die Leute lehnen das Wort des Herrn ab. Sie suchen lieber Rat bei Menschen, die mit den Geistern der Verstorbenen Verbindung aufnehmen, oder sie befragen Wahrsager, die geheimnisvoll flüstern und murmeln. Wenn sie auch euch dazu verführen wollen, dann entgegnet: «Warum wendet ihr euch nicht eurem Gott zu? Wissen die Toten etwa mehr über die Lebenden als der Herr?»

Richtet euch nach Gottes Weisungen, und glaubt dem, was er euch sagt! Wer sich daran nicht hält, dessen Nacht nimmt kein Ende!

 

5. Neues Testament

Matthäus Kapitel 6

Verse 9 und 13

'Unser Vater im Himmel! Dein heiliger Name soll geehrt werden.

Bewahre uns davor, daß wir dir untreu werden, und befreie uns vom Bösen. Denn dir gehören Herrschaft, Macht und Ehre für alle Zeiten. Amen!'

 

 

 

 

 

6. Neues Testament

Matthäus Kapitel 7

Verse 15 – 21

«Nehmt euch in acht vor denen, die falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt man auch sie an ihrem Tun und Treiben. Weintrauben kann man nicht von Dornbüschen und Feigen nicht von Disteln ernten.

Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte.

Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen, genausowenig wie ein kranker Baum gute Früchte hervorbringt.

Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt.

Ebenso werdet ihr auch einen Menschen an seinen Taten erkennen.» «Nicht, wer mich dauernd 'Herr' nennt, wird in Gottes Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

 

7. Neues Testament

Matthäus Kapitel 10,

Verse 5 – 10

Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgenden Auftrag: «Geht nicht zu den Heiden oder in die Städte der Samariter, sondern geht nur zu den Menschen aus dem Volk Israel, die sich von Gott entfernt haben.

Ihnen sollt ihr diese Nachricht bringen: 'Die Gottesherrschaft bricht jetzt an!'

Heilt, weckt Tote auf, macht Leprakranke gesund und treibt Dämonen aus! Tut alles, ohne etwas dafür zu verlangen, denn ihr habt auch die Kraft dazu umsonst bekommen.

Nehmt kein Geld mit auf die Reise,

auch keine Tasche mit Kleidern, keine Schuhe und keinen Wanderstock. Denn Gott wird für euch sorgen.

 

 

 

 

8. Neues Testament

Markus Kapitel 9

Verse 17 – 12

Einer aus der Menge antwortete: «Herr, ich habe meinen Sohn hergebracht, damit du ihn heilst, denn er kann nicht sprechen, weil er von einem bösen Geist beherrscht wird.

Wenn dieser Geist Gewalt über ihn gewinnt, wirft er ihn zu Boden. Hilflos wälzt er sich dann auf der Erde, Schaum tritt ihm vor den Mund, er knirscht mit den Zähnen und bleibt schließlich bewußtlos liegen. Ich habe schon deine Jünger angefleht, den bösen Geist auszutreiben; aber sie konnten es nicht.»

«Wann wollt ihr endlich anfangen zu glauben?» rief Jesus. «Wie lange muß ich noch bei euch sein, bis ihr das gelernt habt? Bringt das Kind her zu mir!»

Sie brachten es. Als aber der böse Geist Jesus erkannte, schüttelte er den Jungen mit fürchterlichen Krämpfen. Der stürzte zu Boden, wälzte sich hin und her, und der Schaum stand ihm vor dem Mund.

«Wie lange leidet er schon darunter?» fragte Jesus den Vater. «Von Kindheit an.

Schon oft hat ihn der böse Geist in ein Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Habe doch Erbarmen mit uns! Hilf uns, wenn du kannst!»

«Wenn ich kann?» meinte Jesus verwundert. «Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.»

Verzweifelt bat ihn der Mann: «Ich will dir ja vertrauen. Aber hilf mir doch, daß ich es kann!»

Als Jesus sah, daß die Menschenmenge immer größer wurde, bedrohte er den bösen Geist, der das taubstumme Kind quälte: «Ich befehle dir, verlaß dieses Kind und kehre nie wieder zu ihm zurück.»

Da stieß der Dämon einen furchtbaren Schrei aus, zerrte den Jungen hin und her und verließ ihn. Der Junge lag regungslos da, so daß die meisten sagten: «Er ist tot!»

Aber Jesus nahm seine Hand und half ihm aufzustehen.

 

9. Neues Testament

Markus Kapitel 16,

Verse 15 – 18

Dann sagte er zu ihnen: «Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die Heilsbotschaft.

Denn wer glaubt und sich taufen läßt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.

Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Zeichen bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in neuen Sprachen reden.

Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden. Den Kranken werden sie die Hände auflegen und sie heilen.»

 

10. Neues Testament

Johannes Kapitel 8

Verse 31 - 34 und 36

Zu diesen Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: «Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!»

«Aber wir sind Nachkommen Abrahams und niemals Sklaven gewesen», wandten sie ein. «Wovon sollen wir eigentlich befreit werden?»

Jesus erwiderte ihnen: «Eins ist sicher: Jeder, der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde.

 

Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.