Ich und mein Körper

1. Altes Testament
1.Buch Mose Kapitel 1,
Verse 26, 27 u. 31
Dann sagte Gott: «Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde.»
So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie.
Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut! Es wurde Abend und wieder Morgen: Der sechste Tag war vergangen.
2. Altes Testament
1.Buch Mose Kapitel 2
Verse 24 u. 25
Da rief dieser: «Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht - wir gehören zusammen!»
Darum verläßt ein Mann seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, daß die beiden eins sind mit Leib und Seele.
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3. Altes Testament
Psalm 8, Verse 4 - 7
Ich blicke zum Himmel und sehe, was deine Hände geschaffen haben; den Mond und die Sterne - allen hast du ihre Bahnen vorgezeichnet.
Wie klein ist da der Mensch! Und doch beachtest du ihn! Winzig ist er, und doch kümmerst du dich um ihn!
Du hast ihn zur Krone der Schöpfung erhoben und ihn mit hoher Würde bekleidet. Nur du stehst über ihm!
Du hast ihm den Auftrag gegeben, über deine Geschöpfe zu herrschen. Alles hast du ihm zu Füßen gelegt.
4. Altes Testament
Psalm 139
Verse 13 - 16
Du hast mich geschaffen - meinen Körper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.
Herr, ich danke dir dafür, daß du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast - das erkenne ich!
Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst Form annahm, hast du diesen Embryo schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben - noch bevor einer von ihnen begann!
5. Altes Testament
Sprüche Kapitel 3,
Verse 7 – 8 und
Kapitel 16, 23 – 24
Halte dich nicht selbst für klug; gehorche Gott und meide das Böse!
Das heilt und belebt deinen ganzen Körper, du fühlst dich wohl und gesund.
Der Kluge redet so, daß man ihn leicht verstehen kann; deshalb überzeugen seine Worte.
Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper.
6. Altes Testament
Prediger Salomo Kapitel 16
Vers 12
Mein Sohn, laß dich warnen! Es nimmt kein Ende mit dem vielen Bücherschreiben, und zu viel Lernen macht den ganzen Körper müde.
7. Altes Testament
Das Hohelied Kapitel 1,
Verse 9 – 16 , Kapitel 2,
Verse 7 – 10 und Kapitel 4,
Verse 1 – 7
Wie schön du bist, meine Freundin, schön wie eine Stute vor dem Prachtwagen des Pharaos! Deine Wangen sind von Ohrringen umrahmt, deinen Hals schmückt eine Muschelkette.
Ein Geschmeide aus Gold sollst du haben, und Perlen um den Hals, in Silber gefaßt!
Wenn mein König mit mir speist, riecht er den Duft meines Nardenöls.
Mein Geliebter ruht an meiner Brust wie ein mit Myrrhe gefüllter Beutel.
Er duftet wie die Blüten des Hennastrauchs, der in den Weingärten von En-Gedi wächst.
Wie schön du bist, meine Freundin, wunderschön bist du, deine Augen glänzen wie das Gefieder der Tauben.
Schön bist auch du, mein Liebster - wie freue ich mich über dich! Das Gras ist unser Lager,
Ihr Mädchen von Jerusalem, ich beschwöre euch: laßt uns jetzt allein! Wir sind wie scheue Rehe und Gazellen - schreckt uns nicht auf, wir lieben uns. Da kommt mein Geliebter! Er springt über die Berge und hüpft über die Hügel.
Schnell wie eine Gazelle läuft er, flink wie ein Hirsch. Schon steht er vor dem Haus! Er späht durch das Gitter, blickt zum Fenster herein.
Er sagt zu mir: «Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!
Wie schön du bist, meine Freundin, wie wunderschön! Deine Augen hinter dem Schleier glänzen wie das Gefieder der Tauben. Dein Haar fließt über deine Schultern wie eine Herde Ziegen, die vom Gebirge Gilead ins Tal zieht.
Deine Zähne sind weiß wie geschorene Schafe, wenn sie aus der Schwemme kommen. Keiner von ihnen fehlt.
Wie ein scharlachrotes Band leuchten deine Lippen, sie sind schön geschwungen. Hinter dem Schleier schimmern deine Wangen wie eine Scheibe vom Granatapfel.
Dein Hals ist rund und hoch wie der Turm Davids, dein Schmuck wie tausend Schilde, die daran hängen.
Deine Brüste sind wie junge Zwillinge einer Gazelle, die auf Blumenwiesen weiden.
Abends, wenn es kühl wird und die Nacht ihre Schatten über das Land breitet, will ich zu dem Hügel kommen, der nach Myrrhe und Weihrauch duftet.
Deine Schönheit ist vollkommen, meine Freundin, kein Makel ist an dir.
8. Neues Testament
Römerbrief, Kapitel 13
Verse 12 – 14
Bald ist die Nacht vorüber, und Gottes Tag bricht an. Deshalb wollen wir uns von den finsteren Werken der Nacht trennen und uns statt
dessen mit den Waffen des Lichts rüsten. Wir haben vor niemandem etwas zu verbergen und wollen ein gutes, anständiges Leben führen; ohne üppige Gelage und Saufereien, ohne Ausschweifungen und Sittenlosigkeit, ohne Streit und Eifersucht.
Statt dessen soll Jesus Christus in allem euer Vorbild sein. Hütet euch davor, euern Leib mit seinen Wünschen und Begierden zum Mittelpunkt eures Lebens zu machen.
9. Neues Testament
1.Korintherbrief Kapitel 6
Verse 12 – 20
«Es ist alles erlaubt», sagt ihr. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut für euch. Diese Parole «Es ist alles erlaubt» darf aber nicht dazu führen, daß ich mich von irgend etwas beherrschen lasse und meine Freiheit verliere. Wenn ihr schreibt: «Das Essen ist für den Bauch, und der Bauch für das Essen», dann ist das schon richtig. Und ebenso gewiß hat Gott beides - das Essen wie den Bauch - zur Vergänglichkeit bestimmt. Aber das bedeutet nicht, daß Gott uns den Leib gab, damit wir unsittlich leben! Vielmehr wurde auch unser Körper zum Dienst für den Herrn geschaffen. Deshalb ist es Gott nicht gleichgültig, wie wir damit umgehen.
Denn Gott wird uns vom Tod zum ewigen Leben auferwecken, so wie er Christus durch seine Kraft auferweckt hat.
Wißt ihr denn nicht, daß auch euer Körper zum Leib Jesu Christi gehört? Wollt ihr wirklich den Leib Christi mit dem einer Hure vereinigen? Niemals!
Denn wer sich mit einer Hure einläßt, der wird ein Leib mit ihr. So heißt es schon in der Heiligen Schrift von Mann und Frau: «Die Zwei werden ein Leib sein.»
Wenn ihr euch dagegen dem Herrn zuwendet, werdet ihr mit Christus eins sein durch seinen Geist.
Deshalb warne ich euch eindringlich vor jeder Unzucht! Denn mit keiner anderen Sünde vergeht man sich so sehr am eigenen Leib wie mit einem unsittlichen Leben.
Oder habt ihr etwa vergessen, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst.
Gott hat einen hohen Preis gezahlt, um euch freizukaufen; deshalb dient nun auch mit eurem Leib dem Ansehen Gottes in der Welt.
10. Neues Testament
1.Korintherbrief Kapitel 9
Verse 24-27
Ihr kennt das doch: Von allen Läufern, die im Stadion zum Wettlauf starten, gewinnt nur einer die Goldmedaille. Lauft so, daß ihr sie gewinnt!
Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu siegen. Und wie schnell ist sein Sieg vergessen! Wir dagegen kämpfen um einen Preis, der unvergänglichen Wert hat.
Ich weiß genau, wofür ich kämpfe. Ich laufe nicht irgendeinem ungewissen Ziel entgegen. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere.
Ich setze mich für diesen Sieg ganz ein und nehme keine Rücksicht auf meinen Körper. Er muß sich meinem Willen fügen. Denn ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein oder vorzeitig ausscheiden.

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