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Taufe

1. Altes Testament

Psalm 51, Vers 3 – 5

Du großer, barmherziger Gott, sei mir gnädig, hab Erbarmen mit mir! Lösche meine Vergehen aus!

Meine schwere Schuld - wasche sie ab und reinige mich von meiner Sünde!

Denn ich erkenne mein Unrecht, meine Schuld steht mir ständig vor Augen.

 

2. Altes Testament

Jesaja Kapitel 1

Verse 15 - 17

Streckt nur eure Hände zum Himmel, wenn ihr betet! Ich halte mir die Augen zu. Betet, soviel ihr wollt! Ich werde nicht zuhören, denn an euren Händen klebt Blut.

Wascht euch, reinigt euch von aller Bosheit! Laßt eure Greueltaten, hört auf mit dem Unrecht!

Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit, tretet den Gewalttätern entgegen, und schafft den Waisen und Witwen Recht!»

 

3. Neues Testament

Matthäus Kapitel 3,

Verse 4 - 11

Johannes trug einen aus Kamelhaar gewebten Umhang, der von einem Lederriemen zusammengehalten wurde. Er ernährte sich von Heuschrecken und Honig, den er draußen fand.

Viele Menschen aus Jerusalem, aus dem Jordantal und aus allen Gegenden Judäas kamen zu Johannes.

Sie bekannten ihre Sünden, und Johannes taufte sie im Jordan.

Als er aber sah, daß auch viele Pharisäer und Sadduzäer kamen, um sich taufen zu lassen, wies er sie ab: «Ihr Teufelspack! Wie könnt ihr glauben, daß ihr dem kommenden Gericht Gottes entrinnen werdet?

Beweist erst einmal durch Taten, daß ihr euch wirklich ändern wollt!

Bildet euch nur nicht ein, daß ihr euch damit herausreden könnt: 'Abraham ist unser Vater!' Das wird euch gar nichts helfen! Gott kann selbst aus diesen Steinen hier Nachkommen Abrahams machen.

Schon ist die Axt erhoben, um die Bäume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.

Wer umkehrt zu Gott, den taufe ich mit Wasser. Nach mir wird aber einer kommen, der ist größer als ich. Ich bin nicht einmal würdig, ihn zu bedienen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

 

4. Neues Testament

Matthäus Kapitel 28,

Verse 18 – 20

Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: «Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen in meine Nachfolge! Tauft sie und führt sie hinein in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist!

Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!»

 

5. Neues Testament

Markus Kapitel 1,

Verse 1 – 9 und

Kapitel 16, Vers 16

In dieser Zeit kam Jesus von Nazareth aus der Provinz Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Gleich nach der Taufe, als Jesus aus dem Wasser gestiegen war, sah er, wie sich der Himmel über ihm öffnete und der Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabkam.

Dabei hörte er eine Stimme aus dem Himmel: «Du bist mein geliebter Sohn, der meine ganze Freude ist.»

 

Denn wer glaubt und sich taufen läßt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.

 

6. Neues Testament

Apostelgeschichte Kapitel 2,

Vers 37 – 39

Tief betroffen wollten die Zuhörer von Petrus und den anderen Aposteln wissen: «Brüder, was sollen wir tun?»

«Ändert euch und euer Leben! Wendet euch Gott zu!» forderte Petrus sie auf. «Laßt euch auf den Namen Jesu Christi taufen, damit euch Gott eure Sünden vergibt und ihr den Heiligen Geist empfangt.

Das alles ist euch, euern Nachkommen und den Menschen in aller Welt zugesagt, die der Herr, unser Gott, in seinen Dienst berufen wird.»

 

7. Neues Testament

Römerbrief Kapitel 5, Vers 21

Bis Kapitel 6, Vers 6

Dort, wo bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, soll jetzt Gottes Gnade herrschen. So erweist Gott seine Gerechtigkeit, indem er uns ewiges Leben schenkt durch Jesus Christus, unseren Herrn. Was bedeutet das nun für uns? Sollen wir etwa weitersündigen, damit Gott Gelegenheit hat, uns seine Barmherzigkeit und Liebe zu beweisen?

Natürlich nicht! Als Christen sind wir für die Sünde tot. Wie könnten wir da noch länger mit ihr leben?

Oder wißt ihr etwa nicht, daß alle, die im Namen Jesu Christi getauft wurden, Anteil an seinem Tod haben?

Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir ein neues Leben führen.

Denn wenn wir in der Taufe sein Todesschicksal mit ihm geteilt haben, so werden wir auch mit ihm leben.

Damit steht fest: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.

 

8. Neues Testament

Epheserbrief Kapitel 4

Verse 2 – 6

Seid freundlich und geduldig, gebt andere nicht so schnell auf und dient einander in selbstloser Liebe!

Setzt alles daran, daß die Einheit - wie sie der Heilige Geist schenkt - nicht durch Unfrieden zerstört wird.

Gott hat uns in seine Gemeinde berufen. Darum sind wir ein Leib. In uns wirkt ein Geist, und uns erfüllt ein und dieselbe Hoffnung.

Wir haben nur einen Herrn, einen Glauben und eine Taufe.

Und wir haben nur einen Gott. Er ist der Vater, der über uns allen steht, der durch uns alle und in uns allen wirkt.

 

9. Neues Testament

1.Korintherbrief Kapitel 12

Verse 12 – 13

So wie unser Leib aus vielen Gliedern besteht und diese Glieder einen Leib bilden, so besteht auch die Gemeinde Christi aus vielen Gliedern und ist doch ein einziger Leib. Wir haben alle denselben Geist empfangen und gehören darum durch die Taufe zu dem einen Leib Christi, ganz gleich, ob wir nun Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sind; alle sind wir mit demselben Geist erfüllt.

 

10. Neues Testament

Kolosserbrief Kapitel 2,

Verse 11 - 12

Durch euern Glauben an Christus habt ihr euer altes, sündiges Leben aufgegeben, seid auch ihr Beschnittene. Zwar nicht durch eine Beschneidung, wie sie der Priester im Tempel durchführt, sondern durch die Beschneidung, wie ihr sie durch Christus erfahren habt.

Durch die Taufe ist euer altes Leben beendet; ihr wurdet mit Christus gleichsam begraben; aber durch den Glauben seid ihr auch mit ihm zu einem neuen Leben auferweckt worden. Diesen Glauben hat Gott in euch bewirkt, und er war es auch, der Christus von den Toten auferstehen ließ.

 

11. Neues Testament

1.Petrusbrief Kapitel 3,

Verse 18 – 22

Vergeßt nicht, wieviel Christus für unsere Sünden erlitten hat! Er, der frei von jeder Schuld war, starb für uns schuldige Menschen, und zwar ein für allemal. So hat er uns zu Gott geführt; Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist, den aber Gottes Geist zu neuem Leben erweckte. So ist er auch zu den Verstorbenen in die Totenwelt gegangen, um ihnen die Botschaft der Befreiung zu verkündigen;

und zwar denen, die zur Zeit Noahs lebten und Gott ungehorsam waren, obwohl er ihnen lange Zeit Gelegenheit zur Umkehr gegeben hatte. Geduldig wartete er auf sie, während Noah schon die Arche baute. Nur acht Menschen wurden in der Arche vor der Wasserflut gerettet.

So wie diese acht Menschen damals, erfahrt ihr heute eure Rettung in der Taufe. Denn in der Taufe soll ja nicht der Schmutz von euerm Körper abgewaschen werden. Vielmehr bitten wir Gott darum, uns ein reines, gutes Gewissen zu schenken. Und das ist möglich geworden, weil Jesus Christus auferstanden ist.

Er ist jetzt bei Gott und hat den Ehrenplatz an seiner rechten Seite eingenommen. Alle Engel, alle Mächte und Gewalten unterstehen seiner Herrschaft.

 

12. Neues Testament

1.Johannesbrief Kapitel 5,

Verse 6 - 8

Jesus Christus kam zu uns. Daß er tatsächlich Gottes Sohn ist, bestätigte Gott selbst bei seiner Taufe. Jesus hat sein Blut für uns am Kreuz vergossen. Nicht allein das Wasser seiner Taufe, sondern auch sein Blut bestätigen ihn als Sohn Gottes. Das bezeugt auch Gottes Geist. Und Gottes Geist ist die Wahrheit.

Für Jesus Christus als den Sohn Gottes sprechen also drei Zeugen:

Gottes Heiliger Geist, das Wasser der Taufe und das Blut seines Kreuzestodes. Alle drei Zeugen stimmen in ihrer Aussage völlig überein.

 

13. Neues Testament

Apostelgeschichte, Kapitel 8

Verse 26 - 38

 

Ein Engel des Herrn forderte Philippus auf: «Geh in Richtung Süden, nd zwar auf die einsame Straße, die von Jerusalem nach Gaza führt.»

Philippus gehorchte sofort. Zur selben Zeit war auf dieser Straße uch ein Mann aus Äthiopien mit seinem Wagen unterwegs. Er war Fnanzminister der äthiopischen Königin Kandake und ein hoher Wrdenträger seines Landes.

Auf dem Rückweg von Jerusalem, wo er als Pilger im Tempel gebetet

hatte, las er im Buch des Propheten Jesaja.

Da sprach der Heilige Geist zu Philippus: «Geh zu diesem Wagen, und bleib in seiner Nähe.“

Philippus lief hin und hörte, daß der Mann laut aus dem Buch Jesaja

las. Er fragte den Äthiopier: «Verstehst du eigentlich, was du da

liest?»

«Nein», erwiderte der Mann, «wie soll ich das denn verstehen, wo es

mir noch niemand erklärt hat!» Er bat Philippus, einzusteigen und

sich neben ihn zu setzen.

Er hatte gerade die Sätze gelesen: «Wie ein Schaf, das geschlachtet

werden soll, hat man ihn abgeführt. Und wie ein Lamm, das sich nicht

wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles erduldet.

Nicht einmal ein gerechtes Urteil war er ihnen wert. Wer wird von

seinen Nachkommen reden? Keiner. Denn man hat sein Leben auf dieserErde vernichtet.»

Der äthiopische Minister fragte Philippus: «Von wem spricht hier derProphet? Von sich selbst oder von einem anderen?»

Da begann Philippus, ihm das Evangelium von Jesus anhand diesesProphetenwortes zu erklären.

Als sie bald darauf an einer Wasserstelle vorüberfuhren, sagte der

Äthiopier: «Dort ist Wasser! Kannst du mich jetzt gleich taufen?»

«Wenn du von ganzem Herzen an Christus glaubst, kann ich es tun»,

erwiderte Philippus. «Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes

ist», bekannte der Minister.

Dann ließ er den Wagen halten. Gemeinsam stiegen sie ins Wasser, undPhilippus taufte