Title: Wer ist Jesus?
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Wer ist Jesus?

1. Altes Testament

Jesaja Kapitel 9

Verse 5 u. 6

Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn «Wunderbarer Ratgeber», «Starker Gott», «Ewiger Vater», «Friedensfürst».

Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden bringen. Wie sein Vorfahre David herrscht er über das Reich, festigt und stützt es, denn er regiert bis in alle Ewigkeit mit Recht und Gerechtigkeit. Der Herr, der allmächtige Gott, sorgt dafür, er verfolgt beharrlich sein Ziel.

 

2. Altes Testament

Jesaja Kapitel 53,

Verse 2 - 10

Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht!

Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.

Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, daß Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte.

Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.

Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn.

Er wurde mißhandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage.

Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, daß er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält!

Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen.

Doch es war der Wille des Herrn: Er mußte leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen.

 

3. Neues Testament

Matthäus Kapitel 16

Verse 13 – 17

Als Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: «Für wen halten mich die Leute eigentlich?» Sie erwiderten: «Manche halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elia, für Jeremia oder einen anderen Propheten.»

«Und für wen haltet ihr mich?» fragte er sie.

Darauf antwortete Petrus: «Du bist Christus, der von Gott verheißene Retter, der Sohn des lebendigen Gottes!»

«Du kannst wirklich glücklich sein, Simon, Sohn des Jona!» erwiderte Jesus. «Diese Erkenntnis hat dir mein Vater im Himmel gegeben; von sich aus kommt niemand zu dieser Einsicht.

 

4. Neues Testament

Markus Kapitel 10,

Verse 35 – 45

Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, gingen zu Jesus und sagten: «Herr, wirst du uns eine Bitte erfüllen?» «Was wollt ihr?» fragte Jesus.

«Wir möchten gern in deinem Königreich die Plätze rechts und links neben dir einnehmen.»

«Ihr wißt ja gar nicht, was ihr da verlangt!» antwortete Jesus. «Könnt ihr denn das schwere Leiden tragen, das auf mich wartet? Könnt ihr euer Leben hingeben, so wie ich es hingeben muß?»

«Ja, das können wir!» antworteten sie, ohne zu zögern. «Ihr werdet tatsächlich leiden und euer Leben hingeben müssen», sagte Jesus zu ihnen.

«Aber trotzdem kann ich nicht bestimmen, wer einmal die Plätze rechts und links neben mir einnehmen wird. Das hat bereits Gott entschieden.»

Als die anderen Jünger von dem Wunsch des Johannes und Jakobus hörten, waren sie empört.

Da rief Jesus alle zusammen. «Ihr wißt», sagte er, «wie die Machthaber der Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus.

Aber gerade so darf es bei euch nicht sein. Wer in Gottes Augen groß sein will, der soll allen anderen dienen,

und wer der Erste sein will, soll sich allen anderen unterordnen.

Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und mit seinem Leben viele Menschen aus der Gewalt des Bösen zu befreien.»

 

5. Neues Testament

Lukas Kapitel 2

Verse 6 – 11

Als sie in Bethlehem waren, brachte Maria ihr erstes Kind - einen Sohn - zur Welt.

Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, weil sie in dem Gasthaus keinen Platz bekommen hatten. In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden.

Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr,

aber der Engel sagte: «Fürchtet euch nicht! Ich bringe euch die größte Freude für alle Menschen:

Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.

Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!»

6. Neues Testament

Johannes Kapitel 1,

Verse 1 - 12

Am Anfang war das ewige Wort Gottes: Christus. Immer war er bei Gott und ihm in allem gleich.

Durch ihn wurde alles geschaffen. Nichts ist ohne ihn geworden.

Von ihm kommt alles Leben, und sein Leben ist das Licht für alle Menschen.

Er ist das Licht, das die Finsternis durchbricht, und die Finsternis konnte dieses Licht nicht auslöschen.

Gott schickte einen Boten: Johannes den Täufer.

Er sollte bezeugen, daß Jesus Christus das Licht ist, damit alle an ihn glauben.

Johannes selbst war nicht das Licht. Er sollte die Menschen nur auf das kommende Licht vorbereiten.

Christus ist dieses wahre Licht, das für alle Menschen in der Welt leuchtet.

Doch obwohl er unter ihnen lebte und die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannten die Menschen nicht, wer er wirklich war.

Er kam in seine Welt, aber die Menschen nahmen ihn nicht auf.

Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein.

 

7. Neues Testament

Johannes Kapitel 6, Vers 35;

Kapitel 8, Vers 12;

Kapitel 10, Verse 11 – 15;

Kapitel 11, Verse 25 – 26

Hierzu sagte ihnen Jesus: «Mose gab euch nicht das Brot, von dem ich gesprochen habe. Das wahre Brot vom Himmel gibt euch jetzt mein Vater.

«Ich bin das Brot des Lebens», sagte Jesus zu ihnen. «Keiner, der zu mir kommt, wird jemals wieder Hunger leiden, und niemand, der an mich glaubt, wird jemals wieder Durst haben.

 

Ein andermal sagte Jesus zu den Menschen, die ihm zuhörten: «Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Dunkelheit umherirren, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.»

 

Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein.

Anders ist es mit einem, dem die Schafe nicht gehören und der nur wegen des Geldes als Hirte arbeitet. Er wird fliehen, wenn der Wolf kommt, und die Schafe sich selbst überlassen. Der Wolf wird die Schafe packen und die Herde auseinanderjagen.

Einen solchen Mann interessieren die Schafe überhaupt nicht.

Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich;

genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe.

 

Darauf erwiderte ihr Jesus: «Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt.

Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?»

«Ja, Herr», antwortete ihm Martha. «Ich glaube, daß du Christus bist, der Sohn Gottes, auf den wir so lange gewartet haben.»

 

8. Neues Testament

Philipperbrief Kapitel 2,

Verse 5 – 11

Orientiert euch an Jesus Christus:

Obwohl er Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrschaft hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten.

Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter uns Menschen.

Er erniedrigte sich selbst und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.

Darum hat ihn Gott auch herrlich zu sich erhoben und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht.

Vor Jesus werden sich einmal alle beugen: alle Mächte im Himmel, alle Menschen auf der Erde und alle im Totenreich.

Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!

 

9. Neues Testament

Kolosserbrief Kapitel 1,

Verse 12 – 22

Ihr habt wirklich allen Grund, Gott, dem Vater, von ganzem Herzen dafür zu danken, daß ihr einmal mit allen anderen Christen bei ihm sein dürft, in seinem Reich des Lichts.

Er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit, und nun leben wir unter der Herrschaft seines geliebten Sohnes Jesus Christus.

Durch ihn sind wir erlöst, unsere Sünden sind vergeben. Christus ist das Abbild seines Vaters; in ihm wird der unsichtbare Gott für uns sichtbar. Vor Beginn der Schöpfung war er da.

Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, alles Sichtbare und Unsichtbare, alle Königreiche und Mächte, alle Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.

Denn Christus war vor allem anderen; und nur durch ihn besteht alles.

Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist. Mit ihm hat alles angefangen. Weil er in allen Dingen der Erste ist, war er auch der erste, der von den Toten zu neuem Leben auferstand.

Denn Gott wollte mit allem, was er ist und hat, in seinem Sohn wohnen.

Alles im Himmel und auf der Erde sollte durch Christus mit Gott wieder versöhnt werden und Frieden mit ihm finden. Das ist geschehen, als er am Kreuz sein Blut vergoß.

Auch ihr habt früher von Gott nichts gewußt und seid mit euerm bösen, sündigen Leben bisher seine Feinde gewesen.

Durch seinen Tod hat euch Christus mit Gott versöhnt, so daß ihr einmal ohne Sünde und ohne jeden Makel vor Gott stehen könnt.

 

10. Neues Testament

1. Timotheusbrief Kapitel 1

2. Verse 15 - 16

Denn das ist unumstößlich wahr und gilt für jeden: Jesus Christus ist auf diese Welt gekommen, um uns gottlose Menschen zu retten. Ich selbst bin der schlimmste von ihnen.

Doch gerade deshalb war Gott mir ganz besonders barmherzig. An mir wollte Jesus Christus zeigen, wie groß seine Geduld mit uns sündigen Menschen ist. An meinem Beispiel soll jeder erkennen, daß wirklich alle durch den Glauben an Christus ewiges Leben finden können.

 

 

 

 



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