Title: Was kommt nach dem Tod?
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Was kommt nach dem Tod?

1. Neues Testament

Johannes Kapitel 3, Vers 16

und 36, Kapitel 5, Vers 24,

Kapitel 6, Vers 39 und 40,

Kapitel 10, Vers 28

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben.

Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber

nicht an ihn glaubt, wird nie zum Leben gelangen, sondern Gottes Zorn wird ihn treffen.»

Achtet deshalb genau darauf, was ich euch jetzt sage: Wer mein Wort

hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der wird ewig leben. Ihn wird das Todesurteil Gottes nicht treffen, denn er hat die Grenze vom Tod zum Leben schon überschritten.

Und das ist Gottes Wille: Kein einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verlorengehen. Ich werde sie alle am letzten Tag zum Leben erwecken.

Denn nach dem Willen meines Vaters wird jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, für immer leben. Darum werde ich sie am letzten Tag vom Tod auferwecken.»

Ihnen gebe ich das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen.

Niemand kann sie aus meiner Hand reißen.

 

2. Neues Testament

Römerbrief Kapitel 5

Verse 10 – 17 und

Kapitel 6, Verse 3 - 9

Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines

Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wieviel mehr werden wir, da wir

jetzt Frieden mit Gott haben, am Tage des Gerichts bewahrt bleiben,

nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt.

Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.

Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das

Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Sünde, das heißt eine Übertretung des Gesetzes, angerechnet werden.

Dennoch muß man sagen, daß alle Menschen von Adam bis zu Mose

ebenfalls dem Tod verfallen waren, auch wenn sie nicht bewußt gegen Gottes Willen handelten, wie es Adam getan hatte. Und doch weist Adam in seiner Person auf den kommenden Christus hin.

Freilich läßt sich die Erlösung, die uns Christus gebracht hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tode ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maße Gottes Barmherzigkeit und Liebe.

Man kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine Stufe stellen. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams allen die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte uns trotz unzähliger Sünden den Freispruch.

Hat aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wieviel gewisser werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm herrschen.

Oder wißt ihr etwa nicht, daß alle, die im Namen Jesu Christi getauft wurden, Anteil an seinem Tod haben?

Durch die Taufe sind wir also mit Christus gestorben und begraben. Und wie Christus durch die Herrlichkeit und Macht seines Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir ein neues Leben führen.

Denn wenn wir in der Taufe sein Todesschicksal mit ihm geteilt haben, so werden wir auch mit ihm leben.

Damit steht fest: Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz.

Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.

Wer gestorben ist, kann nicht mehr beherrscht werden - auch nicht von der Sünde.

Sind wir aber mit Christus gestorben, dann - und davon sind wir überzeugt - werden wir auch mit ihm leben.

Wir wissen ja, daß Christus von den Toten auferstanden ist und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.

 

3. Neues Testament

1.Korintherbrief Kapitel 15

Verse 12 - 23 und

Verse 50 – 57

Wenn also im Evangelium gesagt wird, daß Gott Christus von den Toten auferweckt hat, wie können da einige von euch behaupten: «Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht!»

Wissen diese Leute eigentlich, was sie damit sagen? Wenn es keine

Auferstehung der Toten gibt, dann kann ja auch Christus nicht auferstanden sein.

Wäre aber Christus nicht auferstanden, so hätte unsere ganze Predigt

keinen Sinn, und euer Glaube wäre völlig wertlos.

Mit Recht könnte man uns dann vorwerfen, wir seien Lügner und keine Zeugen Gottes. Denn wir behaupten doch: Gott hat Christus auferweckt. Das kann ja gar nicht stimmen, wenn mit dem Tode alles aus ist!

Wie schon gesagt, wenn die Toten nicht auferstehen, dann ist auch

Christus nicht auferstanden.

Wenn aber Christus nicht von den Toten auferweckt wurde, ist euer

Glaube nichts als eine Illusion, und ihr seid auch von eurer Schuld nicht frei.

Ebenso wären auch alle verloren, die im Glauben an Christus gestorben sind.

Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt,

sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen.

Tatsächlich aber ist Christus als erster von den Toten auferstanden.

Der Tod ist durch die Schuld eines einzigen Menschen, nämlich Adam,

in die Welt gekommen. Ebenso kommt auch durch einen einzigen,

nämlich Christus, die Auferstehung.

Wir sind Nachkommen Adams und müssen alle sterben. Doch alle, die

Christus nachfolgen, werden durch ihn zu neuem Leben auferweckt.

Die Auferstehung geht in einer bestimmten Reihenfolge vor sich: Als

erster ist Christus auferstanden. Wenn er wiederkommt, werden alle

auferstehen, die zu ihm gehören.

Eins steht fest, liebe Brüder: Menschen aus Fleisch und Blut können

nicht in Gottes Reich kommen. Nichts Vergängliches wird in Gottes

Ewigkeit Platz haben.

Ich möchte euch aber ein Geheimnis anvertrauen: Wir werden nicht

alle sterben, aber Gott wird uns alle völlig umwandeln.

Das wird ganz plötzlich geschehen, von einem Augenblick zum andern,

wenn die Posaune ankündigt, daß Jesus Christus als Herrscher der

Welt wiederkommt. Ihr Schall wird überall zu hören sein. Dann werden

die Toten zum ewigen Leben auferweckt, und auch wir Lebenden werden einen neuen Leib bekommen.

Denn das Vergängliche muß mit Unvergänglichkeit und das Sterbliche mit Unsterblichkeit überkleidet werden.

Wenn aber dieser vergängliche und sterbliche Leib unvergänglich und

unsterblich geworden ist, dann erfüllt sich, was die Propheten

vorausgesagt haben: «Das Leben hat den Tod überwunden!

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo bleibt nun dein Schrecken?»

Der Tod hat Macht durch die Sünde, deren Herrschaft wir durch das Gesetz erkennen.

Aber gelobt sei Gott, der uns den Sieg gibt durch Jesus Christus,

unseren Herrn!

 

4. Neues Testament

1.Thesaalonicherbrief

Kapitel 4, Verse 13 – 17

Und nun, liebe Brüder, möchten wir euch nicht im unklaren darüber lassen, was mit den Christen ist, die schon gestorben sind. Ihr sollt doch nicht trauern wie die Menschen, denen die Hoffnung auf das ewige Leben fehlt.

Wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so dürfen wir auch darauf vertrauen, daß Gott alle auferwecken wird, die im Glauben an Jesus Christus gestorben sind. Wenn er wiederkommt, werden sie dabeisein.

Denn das hat uns der Herr ganz gewiß zugesagt: Wer bei der

Wiederkunft Jesu noch am Leben ist, wird gegenüber den Toten nichts voraushaben.

Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune vom Himmel ertönen, und Christus wird wiederkommen. Als erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind.

Nach ihnen werden wir, die wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, unserem Herrn entgegengeführt, um ihm zu begegnen. Dann werden wir für immer bei ihm sein.

 

5. Neues Testament

1.Johannesbrief Kapitel 5

Verse 10 – 13

Wer an den Sohn Gottes glaubt, der ist in seinem Innersten von der Wahrheit dieser Aussage überzeugt. Wer Gott nicht glaubt, stellt ihn als Lügner hin; denn er behauptet ja, Gottes Aussage über Jesus Christus sei falsch.

Gott aber hat ganz eindeutig erklärt, daß er uns das ewige Leben schenkt, und zwar nur durch seinen Sohn Jesus Christus.

Wer also an den Sohn glaubt, der hat das Leben; wer aber nicht an Jesus Christus glaubt, der hat auch das Leben nicht.

Ich weiß, daß ihr an Jesus Christus, den Sohn Gottes, glaubt. Mein Brief sollte euch noch einmal versichern, daß ihr das ewige Leben habt.

 

6. Neues Testament

Die Offenbarung Kapitel 20,

Vers 12 – 13, und Kapitel 21,

Verse 3 und 4

Und ich sah alle Toten vor dem Thron Gottes stehen: die Mächtigen und die Namenlosen. Nun wurden Bücher geöffnet, auch das Buch des Lebens. Über alle wurde das Urteil gesprochen, und zwar nach ihren Taten, wie sie in den Büchern aufgezeichnet waren.

Das Meer gab seine Toten zurück, ebenso der Tod und sein Reich. Alle, ohne jede Ausnahme, wurden entsprechend ihren Taten gerichtet.

Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: «Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst als ihr Herr in ihrer Mitte leben.

Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was

einmal war, ist für immer vorbei.»

 

 



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