1. Altes Testament
2.Buch Mose Kapitel 20
Verse 13 – 16
Du sollst nicht töten!
Du sollst nicht die Ehe brechen!
Du sollst nicht stehlen!
Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen!
2. Altes Testament
3.Buch Mose Kapitel 19,
Verse 13 – 16
Ihr sollt nicht stehlen, nicht lügen und einander nicht betrügen!
Ihr sollt meinen Namen nicht durch einen Meineid entweihen. Ich bin der Herr, euer Gott.
Unterdrückt und beraubt einander nicht! Wenn ihr jemanden tageweise beschäftigt, müßt ihr ihm jeden Abend seinen Lohn auszahlen.
3. Altes Testament
2.Buch der Könige Kapitel 5
Verse 19 – 27
Naaman war schon ein Stück weit entfernt, da dachte Elisas Diener Gehasi: «Mein Herr war wieder einmal zu bescheiden! Er läßt diesen Syrer Naaman einfach laufen, ohne die Geschenke anzunehmen, die er ihm angeboten hat! So gewiß der Herr lebt: Ich werde ihn einholen, und dann soll er wenigstens mir etwas geben.» Er rannte dem Syrer hinterher. Als Naaman merkte, daß ihm jemand nachlief, sprang er vom Wagen, ging Gehasi entgegen und fragte beunruhigt: «Es ist doch alles in Ordnung?»
«Ja, ja», antwortete Gehasi, «mein Herr schickt mich. Ich soll dir ausrichten, daß soeben zwei Prophetenjünger aus dem Gebirge Ephraim zu ihm gekommen sind. Er läßt dich fragen, ob du mir nicht einen Zentner Silber und zwei Festkleider für sie mitgeben könntest.»
Erfreut sagte Naaman: «Ach bitte, nimm doch zwei Zentner!» Er füllte die Silberstücke in zwei Säcke, legte zwei Festgewänder dazu und drängte Gehasi, die Geschenke anzunehmen. Zwei seiner Diener mußten mit Gehasi zurückkehren und die Sachen tragen.
Als sie am Fuße des Hügels ankamen, wo Elisa wohnte, schickte Gehasi die beiden syrischen Diener weg, schlich sich ins Haus und versteckte das Silber und die Kleider.
Dann ging er zu seinem Herrn. «Wo bist du gewesen, Gehasi?» wollte Elisa von ihm wissen. «Ich war die ganze Zeit hier, mein Herr!» antwortete Gehasi.
Doch Elisa ließ sich nichts vormachen: «Glaub nur nicht, ich hätte nichts gemerkt! Ich war im Geiste dabei, als ein Mann vom Wagen stieg und dir entgegen kam. Gehasi, jetzt ist nicht die Zeit, sich Geld und schöne Kleider zu besorgen, Olivenbäume und Weinberge zu kaufen, Rinder, Schafe und Ziegen anzuschaffen, Knechte und Mägde anzustellen.
Der Aussatz, unter dem Naaman gelitten hat, wird nun dich befallen. Auch deine Nachkommen werden für immer unter dieser Krankheit zu leiden haben.» Als Gehasi das Zimmer verließ, hatte der Aussatz ihn schon befallen. Seine Haut war schneeweiß geworden.
4. Altes Testament
Psalm 25, Verse 19 – 20 und
Psalm 37, Verse 3 – 7; 16 – 19;
25 – 28; 34 – 37
Herr, meine Feinde sind nicht zu zählen. Abgrundtief hassen sie mich.
Bewahre mein Leben und rette mich! Laß mich nicht scheitern! Bei dir suche ich Zuflucht.
Hilf mir, daß ich aufrichtig und ehrlich leben kann, Herr, ich vertraue dir!
Verlaß dich auf den Herrn und tue Gutes! Bleibe in Israel, dem verheißenen Land, und halte dich immer an die Wahrheit!
Freue dich über den Herrn; er wird dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst.
Vertrau dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft! Überlaß sie Gott, er wird es richtig machen.
Daß du ihm treu bist, wird dann keiner mehr leugnen können; daß du Recht hast, wird für jeden sichtbar sein.
Sei geduldig und warte darauf, daß der Herr eingreift! Entrüste dich nicht, wenn Menschen böse Pläne schmieden und ihnen dabei alles gelingt!
Lieber wenig besitzen und tun, was Gott will, als in Saus und Braus leben und Gott verachten.
Denn der Herr läßt machtgierige Menschen scheitern, aber er kümmert sich liebevoll um alle, die ihm treu bleiben.
Tag für Tag sorgt er für sie; das versprochene Land bleibt für immer ihr Besitz.
In Zeiten der Not werden sie nicht umkommen. Sogar dann, wenn Hunger herrscht, macht der Herr sie satt.
Ich bin nun ein alter Mann; doch in meinem langen Leben traf ich niemanden, der Gott liebte und dennoch von ihm verlassen wurde. Auch seine Kinder mußten nie um Brot betteln.
Im Gegenteil: Immer konnte er schenken und ausleihen, und auch seine Kinder wurden von Gott gesegnet.
Geh dem Bösen aus dem Weg und tue Gutes, dann werden deine Nachkommen für immer im verheißenen Land wohnen.
Denn der Herr liebt Gerechtigkeit und läßt keinen im Stich, der ihn ehrt. Für alle Zeiten beschützt er ihn, aber die Nachkommen der Gottlosen wird er vernichten.
Hoffe auf den Herrn und tue, was er dir sagt! Dann wirst du zu Ehren kommen, und er wird dir das verheißene Land schenken. Du wirst sehen, wie er die Gottlosen ausrottet.
Ich sah einen gottlosen Menschen, einen Tyrannen, der war mächtig wie ein tief verwurzelter Baum, der alles überragt.
Später kam ich wieder vorbei, und er war weg. Ich suchte nach ihm, doch er war spurlos verschwunden.
Achte auf die Menschen, die aufrichtig und ehrlich sind! Du wirst sehen: auch in Zukunft werden sie in Frieden leben.
5. Altes Testament
Sprüche Kapitel 12,
Verse 20 u. 22;
Kapitel 16, Vers 27;
Kapitel 19, Vers 9;
Kapitel 24, Verse 28 - 29
Wer Böses ausheckt, betrügt sich selbst um das Beste; denn Freude erfährt nur, wer sich für Frieden einsetzt.
Der Herr haßt Lügner, aber er freut sich über ehrliche Menschen.
Ein gemeiner Mensch gräbt vergangene Fehler anderer wieder aus; seine Worte zerstören wie Feuer.
Wer als Zeuge einen Meineid schwört, kommt nicht ungeschoren davon - er hat sein Leben verspielt.
Sage nicht ohne Grund als Zeuge gegen jemand aus, betrüge nicht mit deinen Worten!
Sprich nicht: «Wie du mir, so ich dir! Ich zahle jedem heim, was er mir angetan hat!»
6. Neues Testament
Apostelgeschichte Kapitel 5
Verse 1 – 11
Ein Mann, er hieß Ananias, verkaufte zusammen mit seiner Frau Saphira ein Grundstück. Sie war damit einverstanden, daß er einen Teil des Geldes behielt und nur den Rest zu den Aposteln brachte.
Aber Petrus durchschaute ihn. «Ananias», fragte er, «warum hast du es zugelassen, daß der Satan von dir Besitz ergreift? Warum hast du den Heiligen Geist betrogen und einen Teil des Geldes unterschlagen?
Niemand hat dich gezwungen, das Land zu verkaufen. Es war dein Eigentum. Sogar das Geld hättest du behalten können. Wie konntest du nur so etwas tun! Du hast nicht Menschen betrogen, sondern Gott selbst.»
Bei diesen Worten brach Ananias tot zusammen. Alle, die davon hörten, waren entsetzt.
Einige junge Männer bedeckten den Toten mit einem Tuch und trugen ihn hinaus, um ihn zu begraben.
Etwa drei Stunden später kam seine Frau Saphira in die Gemeinde. Sie wußte noch nicht, was geschehen war.
Petrus fragte sie: «Ist das hier alles gewesen, was ihr für euern Acker bekommen habt?» «Ja», antwortete sie, «das war alles.»
«Wie konntet ihr jemals annehmen, Gottes Heiliger Geist würde euern Betrug nicht merken?» erwiderte Petrus. «Die Männer, die deinen Mann begraben haben, kommen gerade zurück. Sie werden auch dich hinaustragen.»
In demselben Augenblick stürzte Saphira tot zu Boden. Als die jungen Männer hereinkamen und sahen, daß sie tot war, trugen sie auch die Frau hinaus und begruben sie neben ihrem Mann.
Die ganze Gemeinde aber und alle, die davon hörten, erschraken zutiefst.
7. Neues Testament
2. Korintherbrief Kapitel 8
Verse 19 – 21
Dieser Mann wurde von den Gemeinden ausdrücklich dazu bestimmt, gemeinsam mit uns das gesammelte Geld nach Jerusalem zu bringen. Das war auch unser Wunsch, damit alles zur Ehre Gottes geschieht.
So soll allen Verdächtigungen vorgebeugt werden - es handelt sich immerhin um eine recht hohe Geldsumme.
Wir wollen uns nämlich nicht nur Gott, sondern auch den Menschen gegenüber gewissenhaft verhalten.
8. Neues Testament
Epheserbrief Kapitel 4
Verse 23 – 30
Gottes Geist will euch mit einer völlig neuen Gesinnung erfüllen.
Ihr sollt den «neuen Menschen» anziehen, wie man ein Kleid anzieht. Diesen neuen Menschen hat Gott selbst nach seinem Bild geschaffen; er ist gerecht und heilig, weil er sich an das Wort der Wahrheit hält.
Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit. Wir sind doch als Christen die Glieder eines Leibes, der Gemeinde Jesu.
Wenn ihr zornig seid, dann macht es nicht noch schlimmer, indem ihr unversöhnlich bleibt. Laßt die Sonne nicht untergehen, ohne daß ihr euch vergeben habt.
Gebt dem Teufel keine Chance, Unfrieden zu stiften.
Wer früher gestohlen hat und davon lebte, der soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen, damit er Notleidenden helfen kann.
Redet auch nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle.
Sonst beleidigt ihr den Heiligen Geist, den Gott euch gegeben hat. Er ist doch euer Bürge dafür, daß der Tag der Erlösung kommt, an dem ihr von aller Sünde befreit seid.
9. Neues Testament
Kolosserbrief Kapitel 3
Verse 7 – 10
Auch ihr habt früher so gelebt.
Doch das ist jetzt vorbei. Laßt euch nicht mehr von Zorn und Haß beherrschen. Schluß mit aller Bosheit! Schluß mit dem gotteslästerlichen Reden und Fluchen!
Hört auf, euch gegenseitig zu belügen. Ihr habt doch euer früheres Leben mit allem, was dazugehörte, wie alte Kleider abgelegt.
Zieht jetzt neue Kleider an, denn ihr seid neue Menschen geworden! Laßt euch von Gott erneuern. So entsprecht ihr immer mehr dem Bild, nach dem Gott euch geschaffen hat.