Title: Krankheit und Heilung
Subtitle:
Author:

Krankheit und Heilung

1. Altes Testament

2.Buch Mose Kapitel 15

Vers 22 - 26

Mose ließ die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen. Sie zogen los und kamen in die Wüste Schur. Drei Tage lang waren sie hier unterwegs, ohne Wasser zu finden. Als sie endlich die Oase von Mara erreichten, war das Wasser dort so bitter, daß sie es nicht trinken konnten. Darum heißt dieser Ort Mara («Bitterkeit»).

«Was sollen wir nun trinken?» fragten die Leute Mose vorwurfsvoll.

Mose flehte den Herrn um Hilfe an, und der Herr zeigte ihm ein Stück Holz. Als Mose es ins Wasser warf, wurde das Wasser genießbar. In Mara gab der Herr seinem Volk Gesetze, nach denen sie leben sollten, und stellte sie auf die Probe.

Er sagte zu ihnen: «Hört auf mich, den Herrn, euren Gott, und lebt so, wie es mir gefällt! Haltet euch an meine Gebote und Weisungen! Wenn ihr das tut, werdet ihr keine der Krankheiten bekommen, mit denen ich die Ägypter bestraft habe. Denn ich bin der Herr, der euch heilt!

 

 

 

 

2. Altes Testament

Hiob Kapitel 33,

Verse 14 u. 19 – 30

Gott spricht immer wieder, auf die eine oder die andere Weise, nur wir Menschen hören nicht darauf!

Gott weist einen Menschen auch durch Schmerzen zurecht, wenn er daliegt in seinen Qualen und sich vor jeder Speise ekelt, selbst vor seinem Lieblingsgericht.

Seine Gestalt verfällt zusehends, man kann alle seine Knochen zählen.

Er steht schon mit einem Fuß im Grab, bald holen ihn die Todesboten.

Doch wenn ein Engel sich für ihn einsetzt, einer von den Tausenden, die den Menschen sagen, was richtig für sie ist, wenn dieser Engel Mitleid mit ihm hat und zu Gott sagt: 'Verschone ihn! Laß ihn nicht sterben! Hier ist das Lösegeld!', dann blüht er wieder auf, wird gesund und frisch, er wird stark wie damals in der Jugend.

Dann betet er zu Gott, und sein Gebet wird gnädig angenommen. Mit lautem Jubel tritt er hin vor ihn und dankt für seine Rettung.

Offen bekennt er den Menschen: 'Ich hatte gesündigt und das Recht mißachtet, doch Gott hat mir's nicht angerechnet!

Er hat mich vor dem sicheren Tod bewahrt, nun darf ich weiterleben und sehe das Licht.'

Das alles tut Gott mehr als einmal im Leben eines Menschen,

um ihn vor dem Tode zu bewahren und ihm die Lebensfreude zu erhalten.

 

3. Altes Testament

Psalm 103, Verse 2 – 5

Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat.

Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld und heilt mich von allen Krankheiten!

Er bewahrt mich vor dem sicheren Tod und schenkt mir das Leben neu. Seine Liebe und Güte umgeben mich allezeit.

Mein Leben lang gibt er mir Gutes im Überfluß, darum fühle ich mich jung und stark wie ein Adler.

 

4. Altes Testament

Sprüche Salomos Kapitel 4

Verse 20 – 23

Mein Sohn, hör gut zu, und paß auf, was ich dir sage!

Verachte meine Worte nicht, sondern präg sie dir fest ein!

Sie geben dir ein erfülltes Leben und erhalten dich gesund.

Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!

 

5. Altes Testament

Jesaja Kapitel 53,

Verse 1 – 5

Doch wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, daß Gott es

ist, der diese mächtigen Taten vollbringt? Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht!

Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.

Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, daß Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte.

Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.

 

6. Neues Testament

Matthäus Kapitel 8,

Verse 5 – 10

Als Jesus in Kapernaum eintraf, kam ein Offizier der römischen Garnison zu ihm und sagte: «Herr, heile meinen Diener! Er liegt gelähmt im Bett und leidet entsetzlich.»

Jesus antwortete: «Ich will mitkommen und ihn heilen.»

Der Offizier erwiderte: «Herr, ich bin nicht wert, dich in meinem Haus zu empfangen. Wenn du nur ein einziges Wort sagst, wird mein Diener gesund.

Auch ich habe Vorgesetzte, und ich erteile selbst Befehle an Untergebene. Wenn ich zu dem einen sage: 'Geh!', dann geht er. Wenn ich einem andern befehle: 'Komm!', dann kommt er. Und wenn ich zu meinem Diener sage: 'Tu das!', dann führt er meinen Auftrag aus.»

Als Jesus das hörte, wunderte er sich sehr. Und zur Volksmenge gewandt, sagte er: «Das ist sicher: Solch einen Glauben habe ich in Israel bisher nicht gefunden.

 

7. Neues Testament

Markus Kapitel 1

Verse 40 – 42

Einmal kam ein Leprakranker zu Jesus. Er fiel vor ihm nieder und bat: «Wenn du willst, kannst du mich heilen.» Jesus hatte Mitleid mit dem Mann. Deshalb legte er segnend die Hand auf ihn: «Ich will es tun! Sei gesund!»

Von diesem Augenblick an war der Aussatz verschwunden und der Mann geheilt.

 

8. Neues Testament

Lukas Kapitel 13,

Verse 11 – 13

Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge. An dem Gottesdienst nahm auch eine Frau teil, die seit achtzehn Jahren schwer behindert war und sich nicht mehr aufrichten konnte.

Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich: «Frau, du sollst von deinem Leiden erlöst sein!»

Segnend legte er seine Hände auf sie. Da richtete sie sich auf und dankte Gott von ganzem Herzen.

 

9. Neues Testament

Johannes Kapitel 5,

Verse 1 - 9

An einem der jüdischen Feiertage ging Jesus nach Jerusalem.

Dort liegt in der Nähe des Schaftors der Teich Bethesda, wie er auf Hebräisch genannt wird. Er ist von fünf Säulenhallen umgeben.

Viele Kranke, Blinde, Gelähmte und Gebrechliche lagen in diesen Hallen und warteten darauf, daß sich Wellen auf dem Wasser zeigten.

Von Zeit zu Zeit bewegte nämlich ein Engel Gottes das Wasser. Wer dann als erster in den Teich kam, der wurde gesund; ganz gleich, welches Leiden er hatte.

Einer von den Menschen, die dort lagen, war schon seit achtunddreißig Jahren krank.

Als Jesus ihn sah und hörte, daß er schon so lange an seiner Krankheit litt, fragte er ihn: «Willst du gesund werden?»

«Ach Herr», entgegnete der Kranke, «ich habe niemanden, der mir in den Teich hilft, wenn sich das Wasser bewegt. Versuche ich es aber allein, komme ich immer zu spät.»

Da forderte ihn Jesus auf: «Steh auf, rolle deine Matte zusammen und geh!»

In demselben Augenblick war der Mann geheilt. Er nahm seine Matte und ging glücklich seines Weges. Das geschah an einem Sabbat.

 

10. Neues Testament

Apostelgeschichte Kapitel 3

Verse 12 und 16

Als Petrus die vielen Menschen sah, sprach er zu ihnen: «Ihr Männer aus Israel! Warum wundert ihr euch? Und weshalb staunt ihr uns an? Glaubt ihr denn, wir hätten diesen Gelähmten aus eigener Kraft geheilt oder weil wir so fromm sind?

Weil wir an Jesus glauben, hat er diesen Mann hier geheilt. Ihr alle kennt ihn und wißt, daß er gelähmt war. Doch nun ist er gesund geworden, weil er an Jesus geglaubt hat.

 

11. Neues Testament

Apostelgeschichte Kapitel 5

Verse 12 - 16

In Gottes Auftrag vollbrachten die Apostel viele erstaunliche Taten und Wunder. Die ganze Gemeinde traf sich immer wieder im Tempel in der Halle Salomos, fest vereint im Glauben.

Die anderen wagten nicht, sich ihnen anzuschließen; sie sprachen aber mit Hochachtung von der Gemeinde.

Immer mehr glaubten an Jesus, Männer wie Frauen.

Es kam soweit, daß man die Kranken auf Betten und Bahren an die Straße brachte, damit wenigstens der Schatten des vorübergehenden Petrus auf sie fallen sollte.

Selbst aus den umliegenden Städten Jerusalems strömten die Menschen herbei. Sie brachten ihre Kranken und von Dämonen Besessenen, und alle wurden gesund.

 

12. Neues Testament

Apostelgeschichte Kapitel 14

Verse 8 - 10

In Lystra lebte ein Mann, dessen Füße von Geburt an gelähmt und kraftlos waren. Noch nie hatte er einen Schritt gehen können. Dieser Mann hörte Paulus reden. Paulus wurde auf ihn aufmerksam und sah, daß der Mann glaubte, er könne geheilt werden.

Laut rief er ihm zu: «Steh auf, stelle dich auf deine Füße!» Und der Mann sprang auf und konnte gehen.

 

13. Neues Testament

1.Korintherbrief Kapitel 11

Verse 23 - 31

In der Nacht, in der unser Herr Jesus verraten wurde, nahm er das Brot, dankte Gott dafür, teilte es und sprach: «Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Denkt daran, sooft ihr dieses Brot eßt!»

Dann nahm er den Kelch und sprach: «Dieser Kelch ist der neue Bund zwischen Gott und euch, der durch mein Blut besiegelt wird. Denkt daran, sooft ihr daraus trinkt!»

Denn jedesmal, wenn ihr dieses Brot eßt und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Opfertod des Herrn. Und daran sollt ihr festhalten, bis er wiederkommt.

Wer aber gedankenlos und leichtfertig von diesem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig am Leib und Blut unseres Herrn.

Darum soll sich jeder prüfen, ehe er von dem Brot ißt und aus dem Kelch trinkt.

Denn wer davon nimmt, ohne zu bedenken, daß es hier um den Leib Christi geht, der liefert sich selbst dem Gericht Gottes aus.

Deshalb sind so viele von euch schwach und krank; gar nicht zu reden von denen, die schon gestorben sind.

Wenn wir uns selbst prüfen, brauchen wir die Prüfung Gottes nicht zu fürchten.

 

 

14. Neues Testament

Jakobusbrief Kapitel 5

Verse 13 - 16

Leidet jemand unter euch? Dann soll er beten! Wem es aber gutgeht und wer Grund zur Freude hat, der soll Gott Loblieder singen.

Wenn jemand von euch krank ist, soll er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, damit sie für ihn beten, ihn im Namen des Herrn segnen und ihn mit Öl salben.

Wenn sie im festen Vertrauen beten, wird Gott den Kranken heilen. Er wird ihn aufrichten und ihm vergeben, wenn er gesündigt hat.

Darum sollt ihr einander eure Sünden bekennen und füreinander beten, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Menschen, der unbeirrt glaubt,

 



Go back to the regular design...